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FTTx

FTTX: Breitbandausbau durch moderne Glasfasernetze

FTTX steht für „Fiber to the X“ und beschreibt die Ausbautiefe von Glasfasernetzen. Dabei geben Bezeichnungen wie FTTB, FTTC oder FTTH einen Hinweis darauf, wie der Ausbau der Glasfaserleitung auf der letzten Meile gestaltet ist, z.B. bis zum Bürgersteig oder auch darüber hinaus bis in die Wohnung. Eine Glasfaser-Infrastruktur mit hoher Ausbaustufe gilt dabei als wichtige Maßnahme, um für das digitale Zeitalter gerüstet zu sein.

Mit Kellner Telecom den Glasfaserausbau vorantreiben

Kellner Telecom unterstützt Netzbetreiber, Kommunen und Geschäftskunden beim Breitbandausbau von der Planung über die Errichtung bis zur Wartung. Wir bieten unseren Kunden sowohl Gesamtlösungen als auch Einzelleistungen für alle Ausbaustufen von FTTC über FTTB bis zu FTTH an.

    Grundsätzlich stellen wir für alle Ausbaustufen die folgenden Leistungen zur Verfügung:

    • Fachgerechte Planung des Glasfasernetzes
    • Projektierung zum Bau der Netze
    • Realisierung des Ausbauvorhabens:
      - Tiefbauarbeiten / Kabelleitungsbau
      - Fachgerechte Kabelverlegung
      - Spleißen von Glasfasern
      - Montage von Glasfaserleitungen
      - Netzdokumentation
    • Fachgerechte Reparaturarbeiten im Störungsfall
      (Entstörung, 24-Stunden-Rufbereitschaft)

      Um den individuellen technischen Herausforderungen der einzelnen Ausbaustufen gerecht zu werden, bieten wir zudem folgende ausbauspezifische Leistungen an:

      • FTTB:
        • Leitungsausbau vom Point of Presence (POP) bis zur Hauseinführung
      • FTTC:
        • Leitungsausbau vom Point of Presence bis zum Multifunktionsgehäuse (MFG)
        • Aufbau und Inbetriebnahme von Multifunktionsgehäusen inklusive der Stromversorgung
      • FTTH:
        • Leitungsausbau inklusive Inhouse-Verkabelung bis zum Technikraum oder bis ins Büro

      Kellner Telecom bietet als Generalunternehmer alle Leistungen rund um den Glasfaserausbau aus einer Hand an. Unser Unternehmen überzeugt durch

      • Erfahrung: Wir sind seit 40 Jahren in der Telekommunikationsbranche zu Hause.
      • Kundenorientierung: Wir arbeiten kundenorientiert und gehen auf Ihren individuellen, spezifischen Bedarf ein.
      • Flexibilität: Wir erbringen unsere Leistungen für über 40 Netzbetreiber sowie über 50 Städte und Gemeinden. Dadurch kennen wir die unterschiedlichsten Anforderungen und sind entsprechend flexibel.
      • Unabhängigkeit: Wir sind von Herstellern unabhängig und bieten Ihnen stets die Lösung an, welche sich optimal für Ihre Anforderungen eignet.
      • Verfügbarkeit: Wir sind rund um die Uhr für Sie da und bieten einen 24-Stunden-Entstörservice für Störungsfälle im Glasfasernetz.

      Unsere FTTx-Kunden: Hand in Hand den Glasfaserausbau vorantreiben

      Der Glasfaserausbau gehört zu den größten und anspruchsvollsten Infrastrukturvorhaben der nächsten Jahre. Kellner Telecom begleitet Sie daher von der ersten Idee bis zum Betrieb der Netze.

      Zu unseren Kunden gehören:

      • Netzbetreiber / Telcos
      • Stadtwerke
      • Kommunen und Gemeinden
      • Energieversorger (Stromnetzbetreiber, Wassernetzbetreiber, Gasnetzbetreiber)
      • Bahn, Schienennetzbetreiber

      Nachfolgende Beispielprojekte geben einen Einblick in unsere Arbeit


      Rahmenvertrag über deutschlandweiten Backbone-Ausbau und Hausinstallationen

      Seit 2001 ist Kellner Telecom verlässlicher Dienstleister der Colt Technology Service GmbH. Jährlich realisieren wir für Colt über 1.000...

      > mehr

      Wir freuen uns über jede Herausforderung

      Seit unserer Gründung vor mehr als 35 Jahren haben wir uns den Ruf eines zuverlässigen, kundenorientierten und qualitätsbewussten Service- und Systemlieferanten erarbeitet. Als familiengeführtes Unternehmen setzen wir auf höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards, ein gesundes Wachstum und Nähe zum Kunden. Heute zählen wir zu den führenden Experten für moderne Infrastruktur für IT und Telekommunikation in Deutschland und dem benachbarten Ausland.



      Sie haben Fragen zum Thema FTTX?

      Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
      Telefon: 07150/9430-300
      Oder schicken Sie uns eine E-Mail an info(at)kellner.de.
      Wir werden kurzfristig Kontakt mit Ihnen aufnehmen.



      FAQ: Die wichtigsten Fragen zur FTTx-Technik

      Bietet Kellner Telecom einen Entstörservice an?

      Ja, Kellner Telecom bietet eine 24-Stunden-Rufbereitschaft an. Maintenance-Kunden können sich im Störungsfall an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr auf die Instandsetzung ihrer Glasfaser-Netzinfrastruktur verlassen. Über unsere Support- und Notfallhotline sind wir stets erreichbar und bieten innerhalb definierter Reaktionszeiten einen Vor-Ort-Service zur Schadensbehebung. Durch eine strategische Personal- und Ersatzteilvorhaltung gelingt es uns, im Störungsfall schnell mit den richtigen Bauteilen vor Ort zu sein. Hier erfahren Sie mehr über unseren 24-Stunden-Service.

      Sind Sie an bestimmte Systemlieferanten gebunden?

      Kellner Telecom arbeitet grundsätzlich herstellerunabhängig, um Ihnen stets die für Ihren Bedarf optimale Lösung anbieten zu können. Gerne reichen wir die attraktiven Konditionen unserer bestehenden Kooperationen bei der Bestellung von Systemkomponenten an Sie weiter.

      Baut Kellner Telecom auch für öffentliche Auftraggeber?

      Kellner Telecom arbeitet seit Jahren eng mit öffentlichen Auftraggebern zusammen und verfügt über weitreichende Erfahrung in der Realisierung von FTTx-Netzen. Wir nehmen auch an öffentlichen Ausschreibungen teil und unterstützen Städte und Gemeinden beim Ausbau ihrer Glasfasernetze.

      Betreibt Kellner Telecom ein eigenes Glasfasernetz?

      Nein, wir betreiben kein eigenes Glasfasernetz. Wir sind darauf spezialisiert, unsere Kunden beim Ausbau von Glasfasernetzen zu unterstützen.



      Fiber to the x – wie weit reicht das Glasfasernetz?

      Für Internetkunden ist in Bezug auf die Geschwindigkeit der Datenübertragung vor allem wichtig, wie gut das Glasfasernetz auf der letzten Meile ausgebaut ist. In der Vergangenheit war es üblich, dass Lichtwellenleiter (LWL) zur Highspeed-Datenübertragung nicht bis zum Kunden ausgebaut wurden, sondern nur bis zur Vermittlungsstelle des lokalen Netzwerkbetreibers reichten. Von hier aus wurden die Daten dann mit Kupferleitungen weiter übertragen.

      Vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Bedarfs an schnellen Internetanschlüssen geht der Trend heute aber dazu, die optische Datenübertragung per Lichtwellenleiter immer weiter zum Kunden zu verlagern. In diesem Zusammenhang beschreibt die FTTx-Klassifizierung, wie weit das Glasfasernetz ausgebaut ist.

        Typische Ausbaustufen sind:

        • Fiber to the Node (FTTN) = Bis zum Verteilschrank
        • Fiber to the Curb (FTTC) = Bis zum Bürgersteig
        • Fiber to the Building (FTTB) = Bis zum Gebäude
        • Fiber to the Home (FTTH) = Bis in die Wohnung / das Büro
        • Fiber to the Desk (FTTD) = Bis zum Schreibtisch

        FTTX – ZUSAMMENSPIEL ZWISCHEN LWL- UND KUPFERLEITUNGEN

        Der Netzausbau durch Glasfaserkabel ist in Deutschland in vollem Gange. Dennoch überwiegen auf der letzten Meile fast immer noch herkömmliche Kupferzweidrahtleitungen. Beim Übergang zwischen Glasfaser- und Kupferleitung wird daher ein Umwandler eingesetzt, um das optische Eingangssignal des Lichtwellenleiters in ein elektrisches Signal zu transformieren. Dieses elektrische Signal wird dann per Kupferkabel bis zum Bestimmungsort, also beispielsweise bis in die Räumlichkeiten von Unternehmen, weitergeleitet.

        Ein Blick auf die Bandbreiten von LWL- und Kupferleitungen zeigt, warum die Ausbaustufe des Glasfasernetzes für Endkunden und Unternehmen so wichtig ist. Zwar erreicht die in Deutschland übliche VDSL-Technik mit Kupferkabel theoretisch bis zu 100 MBit/s, wobei die Geschwindigkeit durch das Vectoring sogar noch erhöht werden kann. Doch mit zunehmender Länge der Kupferleitung nimmt die Übertragungsrate drastisch ab.

        Daher gilt: Je mehr Kupferleitungen auf der letzten Meile zu finden sind, desto langsamer ist der Internetanschluss. Ist das Gebäude hingegen direkt über ein Glasfaserkabel mit dem Netzbetreiber verbunden, sind problemlos Bandbreiten von mehr als 1 GBit/s möglich.

        Die verschiedenen Ausbaustufen im Vergleich

        Nicht überall ist es wirtschaftlich sinnvoll und erstrebenswert, das Glasfasernetz möglichst weit auszubauen. Im Folgenden gehen wir daher kurz darauf ein, für welche Anwendungen welche Ausbaustufe geeignet ist.

        • Fiber to the Node (FTTN):
          Das Glasfaserkabel reicht lediglich bis zur Vermittlungsstelle und ist damit in vielen Fällen zu weit vom Verbraucher entfernt, um einen Highspeed-Internetanschluss zu ermöglichen.
        • Fiber to the Curb (FTTC):
          Bei FTTC reicht der Glasfaserausbau bis zu den Kabelverzweigern am Straßenrand – der Endkunde wird dabei weiterhin per Kupferkabel versorgt. Dank VDSL und Vectoring kommen private Haushalte dabei dennoch in den Genuss schnellen Internets.
        • Fiber to the Building (FTTB):
          Reicht das Glasfaserkabel bis zum Gebäude des Endkunden, ist von einem FTTB-Ausbau die Rede. Diese Variante eignet sich beispielsweise für Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude oder Industriekunden.
        • Fiber to the Home (FTTH):
          Bei der FTTH-Ausbaustufe reicht das Glasfaserkabel bis in die Wohnung beziehungsweise das Stockwerk des Endkunden, die Kosten sind dadurch entsprechend hoch. Lediglich die Distanz zu den einzelnen Räumlichkeiten wird konventionell mit Kupferkabeln überbrückt. Mit FTTH ist der Kunde bestens für steigendes Datenvolumen in den nächsten Jahren ausgerüstet.