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Detail

Breitbandausbau: Kombination von Glasfaser und Richtfunk

Eine Methode für einen kostengünstigen Breitbandausbau ist der Einsatz von Richtfunk.

Diese flexible und erprobte Technik kann überall dort, wo die Verlegung von Glasfaser aus wirtschaftlichen Gründen ausscheidet, schnell und kostengünstig zur Überbrückung großer Distanzen (bis zu 30 km) und Erschließung des KVz  genutzt werden.

Ein gutes Beispiel für die kombinierte Nutzung von Glasfaser- und Richtfunktechnik zum Breitbandausbau ist die DSL-Versorgung der Ortschaft Lauterburg in der Gemeinde Essingen. Aufgrund der hohen Kosten für Tiefbau für eine Leerrohrtrasse von Oberkochen nach Lauterburg hat sich der Betreiber für eine Erschließung mit Richtfunk entschieden. Dabei werden an den Endpunkten der Verbindung jeweils Parabolantennen angebracht, zwischen denen direkte Sichtverbindung bestehen muss. Die Bandbreite kann sehr flexibel je nach Technik bis über 1.000 MBit/s betragen.

In Lauterburg konnte durch diese Technik das ca. 18 km lange Teilstück sehr schnell und wirtschaftlich realisiert werden. Die Richtfunkverbindung wird durch Antennen von ca. 1 m Durchmesser an einem Wasserturm in Gerstetten und an einem 10-m-Mast in Lauterburg sichergestellt. Dadurch wird für die Einwohner von Lauterburg schnelles Internet mit hohen, bei DSL üblichen Datenraten möglich.

Die Richtfunktechnik wird aufgrund der hohen Flexibilität und der hohen Wirtschaftlichkeit gerade von den Mobilfunkbetreibern zum schnellen Ausbau der Breitbandtechnologie LTE genutzt.

 

DETAILS

Auftraggeber: sdt.net AG

Ziel des Kunden:

Reduzierung der Kosten für die Breitbandanbindung mit gleichzeitiger Erhaltung hoher Übertragungsraten.

Lösung von Kellner Telecom:

Planung und Errichtung einer Richtfunkverbindung

    Ausführungsjahr: 2012

    Errichtungsort: Gemeinde Essingen